Besser waschen mit der richtigen Maschine

Schon mal gefragt wie der Test einer guten Waschmaschine abläuft? Rund 20 Modelle werden in einem Durchgang miteinander verglichen. Hier werden Sie geprüft und untersucht. Wir warten oft darauf, dass der Raum aus allen Nähten platzt. Die Kosten für den Transport und das Gerät selber tragen wir nicht. Geliefert werden die Geräte einfach frei Haus, das ist am sinnvollsten. Natürlich stecken eigene Interessen hinter dieser Wohltat, es geht um den ersten Eindruck. Bei Stiftung Warentest oder Ökotest wird alles genau untersucht. In letzter Zeit ist die Belastung durch Chemikalien immer geringer geworden. Ein erfreulicher Trend wie wir finden. Das liefert Aufschluss über die Qualität der verbauten Teile. Der Ablauf sieht so aus :

Neben Wasseranschlüssen muss auch der Strom für alle Maschinen bereitgestellt werden und natürlich auch das Abwasser entsorgt werden. Die Belastung für das Hausnetz ist je nach Anzahl der Maschinen schon recht hoch, da kann es schon zu der ein oder anderen Verzögerung kommen. Glücklicherweise haben wir einen günstigen Stromanbieter. Um auf Nummer sicher zu gehen sollte man in in einem sehr alten Haus in der Etage darunter eine Stütze verbauen. Eine ausgeklügelte Elektronik schützt den Untergrund vor Erschütterungen. Früher hat man Waschmaschinen gerne mit Steinen beschwert, damit sie nicht durch den Raum wandern. Sowetwas gibt es heute nicht mehr. Starke Vibrationen können in anderen Stockwerken Bilder von der Wand holen. Gerade in Mietshäusern macht man sich mit so einem Modell wirklich keine Freunde.

gute waschmaschine

Da die Decke durch eine Maschine stark belastet wird, ist der Aufstellungsort wichtig. Stabile Wände oder solche auf deiner Mauer gestützt können viel Tragen. Im Keller ist die Waschmaschine im Test am besten aufgehoben, kein Lärm und keine Schwingungen. Die Vibrationen einer Waschmaschine sind nicht gerade zu unterschätzen. Werden die Maschinen gleichzeitig betrieben, entstehen besonders starke Schwingungen. Keinesfalls darf die Eigenfrequenz der Decke getroffen werden, sonst wird es kritisch. Einige Konstruktionen sind für solche Probleme anfälliger als andere.

Wasserverbrauch spielt eine wichtige Rolle beim Test der Waschmaschine, wir haben Wasseruhren an allen Wasseranschlüssen und können so ganz genau ermitteln was gerade vor sich geht. Moderne Messgeräte ermöglichen die Exakte Berechnung von Verbräuchen. Diese werden digital gespeichert und aufbereitet. Die gesetzlichen Anforderungen an die Hersteller besagen, dass Angaben auf den Produkten nur um fünf Prozent von den tatsächlichen Werten abweichen dürfen, das überprüfen wir natürlich sehr genau.

Weitere Preiserhöhungen haben in den vergangenen Jahren den Preis an die Decke getrieben. Durch die EEG ist er mal eben 5 Cent teurer geworden. Auch eine kleine Erhöhung kann schon zu immensen Kosten gehören. Viel kann durch Stromsparen wieder abgefangen werden. Jede Technik hat ihre Grenzen, da hilft es manchmal einfach nicht weiter. Die Grenzen der Natur kann man nicht immer zu seinen Gunsten verschieben. Da kann man einfach nur Hoffen.

Die langwiergige Prozedur mit dem anstehen in einem Saloon kann man sich getrost sparen. Keiner will sie wieder hergeben. Sie erspart uns eine Menge Zeit im Alltag. Zum Glück helfen viele Gegenstände die wertvolle Zeit zu sparen, so bleibt mehr für die wichtigen Dinge. Viele Geräte versuchen uns das leben einfacher zu machen, nicht viel schaffen es so effizient. Viele Stunden an Arbeiten bleiben uns erspart durch Spülmaschinen und andere Geräte. Immer weniger Zeit verschenden wir auf sowas, der moderne Mensch hat wahnsinnig viel Freizeit.

Spreeblick verlost mal wieder was

Wie? Ja, ihr habt richtig gelesen!
Denn bei Spreeblick.com, der wohl 1sten und besten Nerdpage im Internet, gibt es ab sofort eine nette Verlosung: Ihr könnt in Kooperation mit T-Mobile das Android-Handy G1 von Google gewinnen.

Ich hab zunächst auch nicht gecheckt, worum es geht, aber hab dann gelesen, dass man in die Kommentare was von Geek, Nerd oder sowas schreiben soll und man sich selbst beschreiben soll.. das hab ich übrigens auch schon gemacht:

So, weil ich mal garnicht weiß, was ich grade machen muss, schreib ich mal drauf los:
Ich bin so geekig (blödes Wort), dass ich täglich länger als 48 Stunden vor dem PC verbringe ^^ Ne, aber ehrlich würde ich mich schon freuen, wenn ich das Google Phone bekomme und dann damit einige Experimente anstellen kann (natürlich nur Softwaretechnisch) :)
Wenn ihr mich nehmt, wisst ihr dass es auf jeden Fall benutzt wird.

So richtig?!^^

Ich hätte jetzt zwar schon ein Problem damit, wenn das jemand anderes gewinnen würde: Warum? Nunja, aktuell schauts bei mir finanziell doof aus und da käme ein neues Handy, womit man programmieren und surfen und den ganzen Schnickschnack kann, gerade recht. Also Spreeblick, nehmt mich, nehmt mich!!!111elf :)

Übrigens einer der vielen Kommentare lautet 1111111111111000000 111100001111 1111100000 1111111111111110 1111111111111110 1100000 – was so viel wie “ich will gewinnen” heißt (nicht wirklich, aber irgendwie doch) =)

Update [18:00 Uhr]
Ich habe gerade auf dem Craplog eine nette Deutung zur aktuellen Kommentar-Lage auf Spreeblick gefunden. Dort geht es darum, was alles für “Dünnschiss” (meine Deutung) abgegeben wurde, u. A. warum so viele h4×0r die Kommentare besuchen… . Ein sehr interessantes Beispiel für ein anderes Gewinnspiel wird mitgeliefert, sollte man sich auf jeden Fall angucken.

Btw: Ich möchte immernoch mein GooglePhone haben für zwei ehrliche Kommentare :/

Mein Shampoo spricht zu mir

Hilfe, mein Shampoo spricht zu mir!

Ich sitzte da eben in der Wanne und denke an nichts schlimmes, bis ich auf einmal das kleingedruckte auf dem Shampoo da lesen wollte (das mach ich immer, wenn ich nix in der Wanne zu tun habe, was zu 100% vorkommt). Also hab ich mir die Flasche mal angeschaut…

Vorne: Clairol Herbal essences “Farb Fetisch” (ja, die hat meine Mutter mal für ein paar Euro für ihren Eigenbedarf mitgebracht), doch jetzt kommt der Hammer:
Hinten – “Du liebst leuchtenden Farbglanz”
– okay, einer Littfasssäule kommt das schon nahe, aber im Text darunter: –
Meine Glanzformel mit Acai-Beeren …. wird deine >>>Farbpracht<<< erstrahlen lassen.” – “Lust auf noch mehr… Dann probier meine … Farbspühlung”.
– Ich denke mir so: “Äh, Hallo?! Shampoo, halt die Klappe!”. Doch es kommt noch besser: — “So verwendet man mich: Genussvoll einmassieren & genießen. Danach ausspühlen. Wow, was für ein Farbvergnügen!”….

Sagt mal, die Werbefuzis haben auch nichts besseres zu tun?! Seit wann will ein Schampoo mit mir reden? Warum weiß es, wie ich mich und meine Haare danach fühle? Und warum fühl’ ich mich gerade verarscht?! Dummes Ding, dieses Shampoo… pah

Kommentare

  1. Ich finde das irgendwie lustig^^ Aber ändere mal im Titel zu Shampoo, sonst denk ich an was anderes..

  2. jokay, wurde geändert… und ja: es ist so doof, dass es wieder lustig ist :D

Pressefreiheit für Blogger

Und so ging es diese Woche Kunderbunt hin und her und wieder hin und wieder her. Alles genauere inklusive aller ordentlich formulierten Texte könnt ihr auf Netzpolitik.org lesen!

Heute kam dann (endlich) ein richtiger Stolz für alle Blogger unter uns: Die Deutsche Bahn gibt auf! Wie ein Pressprecher der Bahn mitteilte, gäbe keine weiteren rechtliche Schritte gegen Netzpolitik zu unternehmen:

Die Position der Deutschen Bahn (heute, Freitag 13:30 Uhr, sowas kann ja schnell anders sein mit den Positionen) lautet also wie folgt:

* Die rechtliche Bewertung der Bahn ist unverändert, also “Verrat von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen” durch die Veröffentlichung des Memos.
* Man habe die Abmahnung als ein Mittel erachtet, um dieses Memo aus dem Netz zu bekommen.
* Dieser Versuch ist ja nun offensichtlich gescheitert.
* Es wird keine gesonderte Mitteilung an die Presse zu diesem Thema geben, auch Markus Beckedahl wird nicht direkt darüber informiert werden, dass die Bahn ihn in dieser Sache nicht mehr behelligen wird.

Doch ganz interessant bei dieser (durchaus späten) Erkenntnis, ist die Tatsache, dass dennoch Blogger fürchten müssen, ein Blatt vor den Mund nehmen zu müssen.

Deshalb forder ich als Blogger (und hoffentlich alle anderen mit mir), dass wir schreiben dürfen, wie es uns der Paragraph für Pressefreiheit “vorschreibt”, wie wir es wollen! Villeicht ist der Fall Netzpolitik ein sehr gutes Beispiel dafür, wie es sein muss: Der Blogger schreibt seine Meinung und veröffentlicht dazu recherierte Informationen und die Welt macht langsam mal die Augen auf, dass Blogs und Twitter keinesfalls etwas böses wollen, sondern eher ein Segen für unsere soziale Wirtschaft sein kann und wir bedenken müssen, dass das Bloggut, wenn es denn gut und fundiert ist (was bei Netzpoltik zu 100% der Fall war), für die Nachwelt aufgehoben sein und die aktuelle Internetwelt zum Nachdenken anregt.

Liebe Großkonzerne a la Deutsche Telekom AG, Deutsche Bahn AG, Deutsche Post AG und wie sie alle heißen und in etlichen Blogs in diesem Internet erwähnt wurden, warum müssen wir als Blogger eingeschränkt werden und warum wird uns ein Recht genommen, welches wir eigentlich als _das Recht_ besitzen? Warum sollten wir nicht über euch sprechen und mal Dinge ansprechen, die uns nicht gefallen?
Ich nehme als ganz einfaches Beispiel mal ihres Gleichen. Würde es Ihnen, Herr Mehdorn, denn gefallen, wenn wir Ihre Wohnung einmal komplett verwanzen und jahrelang versuchen, ihr Leben genau zu protokolieren, um dann, wenn Sie im nächsten Supermarkt einkaufen gehen, diese Daten verwenden, damit nur Sie die Süßigkeiten im Warenregal 350 kaufen? Würde es Ihnen gefallen, wenn Sie als Mitarbeiter eines Großkonzerns noch nicht mal als Information bekommen, dass Ihre Telefonate abgehört und Ihre Bankdaten abgesichert werden, damit man (Originalzitat) “berechtigtes Interesse daran hat, Wirtschaftskriminalität und Korruption zu bekämpfen”? Was ich meine damit, ist die Privatsphähre, die Sie eindeutig verletzt haben.

Ist einem das Geld wirklich wichtiger als die Rechte eines Menschens? Kann man wirklich davon ausgehen, dass der Mensch als “Maschine” behandelt wird, im Zweifelsfall elemiert wird, weil er “Informationen aus der Bahn weitergegeben hat, beispielsweise an Kritiker des Konzerns” (Futurezone)? Kann man sich garnicht vorstellen, welche Folgen das hätte, wenn wieder die Zeiten der Staatssicherheit in einem _Riesenkonzern_ herrschen würden. Denn selbst die Poltik spricht sich klar gegen solche Zustände aus und fordert den Rücktritt von Mehdorn.

Zurück zum Thema: Warum wird man als Blogger, der seine redaktionelle Arbeit würdigt und jeden Tag aufs neue unter Beweis stellt, einer gewissen Meinungsfreiheit untersagt? Wenn denn ein Blogger die Rechte eines Redakteurs besitzen würde, wären auch viel mehr bereit, offen Themen anzusprechen. Dazu würden sich Diskussionen bilden und villeicht würde sich am Ende auch ein klares, politisches und soziales Ziel der Blogger und Leser herauskristalisieren, villeicht würden einige Poltitiker auch mal öffentlich und vor allen Benutzern des Internets ansprechen, warum sie in einer Beziehung oder besser in einem Fall versagt haben.

Warum steht das “Real Life” geschlossen den Bloggern und dem Internet gegenüber? Ist es eine Schande, Dinge anzusprechen, die die Welt bewegen? Würde man dafür verachtet werden, wenn man im Bundestag Dinge anspricht, die entscheident sind? Villeicht sollte man die Einstellung einiger Menschen zu Bloggs und dem Internet allgemein etwas umdenken. Denn das Internet ist nicht nur eine Wikipedia-Seite auf Blatt A4 gedruckt.